2010
05.19
Erstmal kurz an NIN:
Du hast recht, ich finde auch das man gleich die Kinder essen sollte. 
Nein, Spaß beiseite. Es ist bloß allzu bekannt von dir, dass du Verschwörungstheorien zu allem hast. Vielleicht mögen einige ja stimmen. So oder so: Datt war nich böse gemeint. Ich musste trotzdem grinsen.
Dann zu skskilL:
Ich find die Stelle gerade selbst nicht mehr, wo es ums Alter ging. Aber ich bin mir recht sicher damit folgendes gemeint zu haben:
Es ist relativ normal, dass sich Menschen in den jüngeren Jahren nicht um die Ernährung scheren. Der Körper kann das ganz gut wegstecken. Aber wenn man sich ständig ungesund ernährt, kann der Körper das irgendwann nicht mehr wegstecken. Das geht nunmal in einem gewissen Alter los. Und das is jetzt bei mir der Fall. Deshalb sage ich: Wenn du in ein bestimmtes Alter kommst, denkst du anders über manche Dinge. – Das war nicht als Totschlagargument gedacht, sondern ich wollte sagen: Ignoriers, ich werde meine Energie mit keiner weiteren Diskussion mehr vergeuden und wenn du dann im entsprechenden Alter bist und -immernoch- so denkst, haben wir eine Grundlage zum diskutieren. Momentan wäre so eine Diskussion aber Zeitverschwendung, da wir von völlig anderen Ausgangspunkten ausgehen.
Zum Fleisch essen, wenn ich hungrig bin: Ja, vielleicht. Aber früher wars auch Fleisch essen aus Langeweile. Heute wiederum wars Fleisch essen aus gesellschaftlichem Zwang. Der Genuss is aber weg.
Interessante Beobachtung zum Suchtthema: Fange ich an ein bissen Fleisch oder dergleichen zu essen, fällt es mir um Längen schwerer mich danach zu beherrschen. Gar kein Fleisch zu essen fällt mir hingegen leicht, selbst wenn ich direkt vorm Grill stehe. Soweit meine Erkenntnis des heutigen Tages.
Weitere interessante Beobachtung: Isst man kein Fleisch, obwohls gegrillt wird, wird man nicht nur komisch angeschaut sondern zum Essen überredet. NIN könnte da sicher noch viel mehr reininterpretieren als ich.
2010
05.18
Bei den sehr ausführlichen Kommentaren die ich bekommen habe, sehe ich gar keine andere Chance als nochmal einen Eintrag zu schreiben. Außerdem gibts dabei gleich ein Statusupdate. In den Antworten spiegelt sich auch ein Stückchen weit das Alter der Kommentatoren wieder. Wärend NIN und skskilL der Sache sehr kritisch gegenüber steht und es wohl eher als unwichtig empfinden, leidet hoo selbst unter dem Gewicht (des Alters und des Alterns xD). Ich mein, ich bin gerade so in diesem Alter. Es gibt die ersten Fotos auf die ich zurückblicke und denke “Mensch, da warst du noch um einiges jünger…”, während ich auf den Fotos aber absolut kein Kind mehr bin, so wie das früher bei Fotos der Fall war, auf die ich mit diesem Gedanken zurückgeblickt habe. Aber vor allem machen sich eben auch körperliche Veränderungen bemerkbar. Ich bin nicht mehr so resistent gegenüber jeglichem Junk-Food (wie auch immer man das nun für sich selbst definieren mag).
Bevor ich jedoch hierauf weiter eingehe, möchte ich erstmal den Kommentatoren danken. Fürs Lob, für die Kritik… für die recht langen Kommentare vor allem. Und auch allen anderen treuen Lesern. Es mögen vielleicht nicht viele sein, aber immerhin hätte ich nicht erwartet dass so “viele” Leute meine Gedanken unbeschadet überstehen.
Und… ich bin auch überrascht das gewisse Trockenperioden überstanden werden, in denen ich mal nichts schreibe. Also, danke dafür!
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2010
05.14
Kaum habe ich mal wieder ein Buch zuende gelesen, ergeben sich schon wieder neue fundamentale Fragen, die mich beschäftigen.
Dieses mal geht es um Ernährung und eigentlich unseren gesamten Lebensstil. Wenn man einen Raucher dazu bekommt zu glauben dass Rauchen etwas tolles wäre, durch Gruppenzwang, Werbung und geschicktes Marketing (was wäre noch vor ein paar Jahren der coole Held ohne Kippe im Maul gewesen?), dann frag ich mich ernsthaft, was uns alles in Punkto Ernährung untergeschoben wird. Aber ich fang eigentlich an einer ganz falschen Stelle an.
Ein Bekannter von mir, alter Schulkamerad, ist schon seit damals Drogenabhängig. Erst wars Kiffen, dann kam er eine Zeit lang ohne aus, nur um dann über Kokain beim Alkohol hängen zu bleiben. Dort ist er aktuell. Leute in dieser Kategorie landen dann in den unterschiedlichsten Einrichtungen. Je nachdem kann das ein Krankenhaus, eine Ausnüchterungszelle oder schlimmeres sein. In seinem Fall ist es das lokale Psychatriezentrum. Böse Zungen mögen es als Klappse oder Irrenhaus bezeichnen. Dort jedenfalls besuchte ich ihn kürzlich erneut, da er zum (gefühlten) 500sten mal dort abgesetzt wurde. Bei dem Gespräch über seine Sucht versuchte ich zu argumentieren. Ich sagte ihm, dass es bei mir ja auch nicht viel anders sei. Manchmal bin ich auch schlecht gelaunt (depressiv, ja…) oder futtere zu viel Kram in mich rein. Denke ich würde ohne nicht auskommen. – Und das blieb sitzen. Meine eigene Argumentation hat mich von hinten angefallen. Er fragte mich: “Wieso, hast du Ernährungsprobleme?” und ich kam ins Stocken. “Nein!”… oder doch? Ist es eine Sucht? Aber aufhören zu Essen kann man doch nicht. Und hier fiel es mir wieder ein.
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2010
04.19
Erst klang das wie eine recht blöde Idee. Also nicht direkt blöde, aber dennoch uninteressant.
Vor einigen Jahren wurde mir mal gesagt, dass es irgendwo Behälter gibt, wo kleine Gegenstände drin liegen. Selbige lokalisiert man per GPS. Also man bekommt nur die Koordinaten und muss suchen. Wenn man die Kiste gefunden hat, darf man sich etwas heraus nehmen, muss aber etwas gleichwertiges hineinlegen. Soweit so gut. Konnte mir schon schwer vorstellen, dass soetwas funktioniert. Ausserdem fehlte mir die entsprechende Ausstattung um solchen Spielen nachzugehen. Damals war ein Navi sowieso noch etwas besonderes. Heute weiß ich, dass ein Navi auch gar nicht die entsprechende Funktionalität besitzt um hier mitspielen zu können. Auch ging ich davon aus, dass man recht weite Strecken zurücklegen muss um so einen Behälter zu Gesicht zu bekommen. Und mangels weiterer Informationen war diese Sache auch sehr schnell wieder aus der Welt.
Nun kam kürzlich mein Bruder damit an, dass er Filmdosen oder Überraschungsei-Behälter bräuchte. Ausserdem stand in der darauf folgenden SMS etwas von geocaching.com. Ohne auf die Seite zu gehen, konnte ich mir denken worum es geht. Ein Besuch der Seite bestätigte mich in meinem Gedanken. Wieder verwarf ich die Sache.
Gestern war ich zu Besuch bei meinem Bruder und das Thema kam abermals auf. Dieses mal war ich etwas neugieriger, aber immernoch skeptisch. Allerdings wurde mir bewusst, dass mein schönes Android-Handy ja mit GPS ausgestattet war. Also eigentlich nur eine Frage des richtigen Apps. Und tatsächlich war das alles technisch inzwischen umsetzbar. Skeptisch schaute ich über die Webseite und… okay, damit hatte ich nicht gerechnet. Der nächste Cache lag nur rund 500 m von Zuhause entfernt. Ein kleiner Fußmarsch. Die Landkarte offenbarte mir den Standpunkt, den ich natürlich auch ungefähr kannte. Später dann, wieder Zuhause, bereitete ich mich vor und überlegte noch auf Schatzssuche zu gehen. Allerdings war es draussen schon dunkel…
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2010
04.13
Also wie ich an dem ganzen Feedback sehe, wurde ich scheinbar gründlich missverstanden… Ich hatte da auch gestern schon so ein Gespräch mit NIN, in dem es ähnlich lief. Er hatte aber auch völlig missverstanden was ich überhaupt aussagen wollte, mit dem Artikel. Hier also nochmal etwas deutlicher das ganze:
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2010
04.12
Gerade eben, beim Beantworten von einem Kommentar schoss mir etwas durch den Kopf. Mir wurde vor der Prüfung von vielen Leute Glück gewünscht. Einige Leute wünschten mir viel Erfolg. Im Nachhinein hätte ich etwas besser acht darauf geben sollen, wer mir was wünscht und wie sehr diese Person auf ihren Wunsch beharrte. Meine Antwort war jedenfalls stets die selbe: “Mit Glück kann ich nicht viel Anfangen… Glück is unzuverlässig. Ich denke eher, dass ich Erfolg brauche!” Und so war es dann ja auch. Ich habe erfolgreich die Prüfung bestanden. Oder hatte ich einfach nur Glück, dass zufällig die Fragen kamen die ich wusste? Ich denke eher nicht, denn ich war eigentlich auf alle Fragen vorbereitet. Natürlich nicht auf alle gleich gut, aber es wäre wirklich schon viel Glück dabei gewesen nur Fragen zu erwischen die ich 100% richtig beantworten kann.
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2010
04.12
Oh man, dass ich Nachts nicht schon von bösen Killerzertifikaten mit fletschenden Zähnen und glühend roten Echtheitssiegeln träume, die mich durch die Welt der Fragen, Prüfungen und Webformulare jagen, in der Hoffnung mir ein Stück meines Geldbeutels abzuringen, nur um mir wertlos erscheinende Papiere, Zahlen und Bestätigungscodes zu hinterlassen, ist ein Wunder!
Aber da der ganze Wahn jetzt langsam ein Ende findet, möchte ich nochmal Rückblickend über alles im Zusammenhang berichten. Ich hoffe in dem Zusammenhang auch gleich alle Fragen von m0ron mit zu beantworten.
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2010
04.09
Also Spaß beiseite… ich hab natürlich nur für ein Zertifikat bezahlt. Aber ich finde für den Preis brauch ich mich auch nicht schämen 3 Zertifikate zu erhalten. Man muss das nur mal gegen rechnen:
Buch: LPIC-1 – Sicher zur erfolgreichen Linux-Zertifizierung (2. Aufl. von Harald Maaßen; Galileo Computing) — 34,50 Euro
117-101: LPI Level 1 Prüfung 101 — 160,65 Euro
117-102: LPI Level 1 Prüfung 102 — 160,65 Euro
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Gesamtkosten der Zertifizierung — 356,20 Euro
Wow… aber immerhin hat das LPI inzwischen auch meine Zertifizierung bestätigt. Nun dauert es noch 4 bis 6 Wochen, bis ich das Zertifikat auch in den Händen halte. Allerdings geht es da nur noch um ein wertloses Stück Papier (so jedenfalls die Aufschrift auf dem “Dokument”). Denn das eigentlich relevant ist die Bestätigung vom LPI, die man bekommt sobald man die LPI-Nummer des Zertifizierten und den Verifikationscode eingibt. Auf diese Art und Weise ist das Dokument allerdings auch recht fälschungssicher. Allerdings gibt es auch während der Wartezeit schon Weiteres zu bekommen…!
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2010
04.08
Oder Konservenbüchse? Das bietet mir jedenfalls leo.org an. *kopfkratz* Ja, okay, im englischen macht der Satz etwas mehr Sinn… “Yes, we can!” – also eigentlich ‘ich’. Habe heute Erfolgreich meine zweite Linux-Prüfung abgelegt und habe jetzt das LPIC-1 so gut wie in der Tasche. Nun muss ich nur noch darauf warten, dass die LPI die Daten übermittelt bekommt und dann dürfte ich auch das Zertifikat ausgestellt bekommen. Dementsprechend gut gelaunt bin ich heute auch. Aber Details zu der ganzen LPIC-1 Sache werde ich erst morgen posten. Sobald ich eben das Zertifikat habe.
2010
04.07
Da sitze ich so auf dem Sofa und lese mein Büchlein zum Linux Zertifikat, genieße die Tatsache, dass die Sonne durch mein großes Fenster scheint und freue mich schon über einen durchaus schönen Tag, der auch produktiv zu werden scheint. Immerhin bin ich früh aufgewacht, hab schon was im Magen und mich auch dazu durchgerungen wieder zu lernen. Das schöne Wetter sorgt für generell bessere Laune und der Tag darf eigentlich gerne so weiter gehen. Gerade einigermaßen ins Lesen vertieft (allerdings die ganze Zeit irgendwie unkonzentriert und nicht richtig motiviert) piept mein Handy. Etwas genervt greife ich zum Handy, wohl wissend das es sich nur um eine eMail handelt, die mein Handy mir meldet und erwarte eigentlich nur Spam. Spam wird übrigens deutlich nerviger, wenn das Handy die eMails für einen kontrolliert und sie ähnlich wie eine SMS meldet. So werden Spam-Mails fast schon zu Spam-SMS. Ich frage mich im selben Moment warum ich überhaupt nachsehe was für Spam ich nun schon wieder bekommen habe. Aber es handelt sich um eines meiner weniger zugespammten Postfächer und… Tatsache, sogar ein Kommentar auf meinem Blog, der freigeschaltet werden möchte. Da ich aber nicht gerade kürzlich was geschrieben habe, erwarte ich abermals nur Spam.
Auch noch zu einem Anderen als dem neusten Thema. Muss Spam sein! Nein, wieder geirrt. Tatsächlich ist es ein produktiver Kommentar von einem meiner “stillen” Leser, wie er sich selbst bezeichnet hat, zu dem Eintrag “Twentyfive – Das Ende des Lebens”. Read More >>